Gérard Scappinis Texte  sind assoziativ und gleichzeitig direkt. Ihr Sujet ist nicht Kindheit an sich, sondern, viel unmittelbarer, es sind schwingende Erinnerungen ans Kind-Sein, ein stroboskopisches Erleben, garniert mit Wahrnehmungen, die anschaulich von einer bestimmten Zeit erzählen. Keiner der Texte handelt von einem Später: Es sind ausschließlich heraufbeschworene Fragmente eines einstigen Jetzt.' (Else Laudan)

In Scappinis Lyrischem Roman  Ungeeterten  Straßen erlebt der Leser die Welt durch die Augen des Jungen Pascal, der in den 1950er Jahren in Frankreich aufwächst. Neben den Freuden der Kindheit wird auch deutlich, wie Pascal Armut und das konfliktbeladene Verhältnis der Eltern bewältigt.

Gérard Scappini wurde 1947 in Toulon geboren. 1966 kam er nach Freiburg, um seinen Militärdienst zu absolvieren und blieb danach in Deutschland. Er machte das deutsche Abitur, studierte Ethnologie, gründete 1979 den Cardabela Buchladen in Mainz, 1998 den Rugby Club Mainz und reiste viele Jahre als Verlagsvertreter durch den Buchhandel(1987-2016)

Bisherige Veröffentlichungen

1979- Bauchgedichte
1982- Worte haben keinen Besitzer, Gedichte
1984- Zeitgeflüster, Gedichte
1989- Schattenrisse aus einem gekellnerten Leben, Lyrischer Prosa
2017- Ungeteerte Straßen, Roman
2019- Am anderen Ende der Stadt, Roman
2021- Ankunft in der Fremde, Roman

2022- Hörbuch zu Ungeteerte Straßen